SEMINARE
TEXTHEATER UND ROLLE
Technik und Dramaturgie des Bühnengangs • Die Präsentation • Stimme und Artikulation • Atmen und Spannungsaufbau • Gedicht und Versmaß • Sprachrhythmen und die Melodie des Vortrags • Miteinander und Gegeneinander: das Publikum als dramaturgisches Mittel • Öffnen und Abgrenzen: der Raum des Akteurs • Vom Vortrag zum Getragenwerden • Die Stimme erzeugt die Figur • Text und Rollenstudium
„Ein Wort beginnt nicht als Wort - es ist ein Endprodukt, das als Impuls anfängt und, durch Überzeugung und Verhalten beflügelt, den notwendigen Ausdruck findet... Dieser Vorgang spielt sich im Autor ab und wiederholt sich im Innern des Schauspielers... So ist das Wort nur ein kleines, sichtbares Teilchen eines riesigen, unsichtbaren Gebildes... Wir erkennen, daß die einzige Methode, den wahren Zugang zum Wort zu finden, in der Wiederholung des ursprünglichen Schöpfungsvorganges liegt.”
(Peter Brook, „Der leere Raum“, 1983)